Mittwoch, 27. August 2008
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Fussball-Kreisliga A

Frank sorgt für Gerechtigkeit

Von Otmar Reetz, 17.08.08, 20:29h

Wißkirchens Routinier trifft im Spitzenduell in Bessenich in der Schlussminute noch zum 1:1. Die SG Nordeifel und die SG Oleftal können sich zum Auftakt der Fußball-Kreisliga A hingegen über hohe Siege freuen.


Rhenania Bessenich - SC Wißkir chen 1:1 (0:0). Das Duell der Meisterschaftsfavoriten war eines Spitzenspiels würdig. Die Partie wurde zeitweise mit hohem Tempo geführt und wogte hin und her. Wißkirchens Trainer Franz-Josef Balas blieb dabei seiner Linie treu und ließ aus einer verstärkten Defensive agieren. Dennoch erzielte in der 75. Minute Thomas Rink das 1:0 für Bessenich. In der letzten Minute entriss Herbert Frank aber mit seinem Ausgleichstreffer den Gastgebern noch den schon sicher geglaubten Sieg. Roman Engel hatte einen Freistoß an den Pfosten gesetzt, worauf der SCW-Routinier den Abpraller ins Netz gedroschen hatte. „Das 1:1 ist war ein gerechtes Ergebnis, wobei beide auch hätten gewinnen können“, meinte Rhenania-Trainer Wilfried Schmitz. Wißkirchens Coach Balas urteilte: „Wir hatten die klareren Torchancen. Den einen Punkt haben wir mindestens verdient.“

SV Sötenich - SG Mutscheid- Effelsberg 3:3 (0:2). Fast wäre den Mutscheid-Effelsbergern eine Überraschung gelungen. Denn zur Pause führte die SG nach Toren von Christoph Schneider und Steven Michels nicht unverdient mit 2:0. Sötenich fand lange nicht zur einer Linie in seinem Spiel. Nach der Pause lief es dann jedoch bedeutend besser für den SVS. Ralf Kremp und Alan Jungen glichen zum 2:2 aus. Nach dem 3:2 durch Schneider für die Gäste durch einen Konter, erzielte Jürgen Rieve noch das 3:3.

BC Bliesheim - FC Dollendorf- Ripsdorf 1:2 (0:0). Oldie Dietmar Üdelhofen rettete dem FC die drei Punkte. Er war erst in der 65. Minute eingewechselt worden. In der 90. Minute verwandelte er einen Freistoß zum 1:1 und in der Nachspielzeit lenkte er einen Pfostenabpraller von Volker Daniels zum Siegtor ins Netz. Zu diesem Zeitpunkt spielte seine Elf nur mit zehn Mann, weil Pascal Hermes die Ampelkarte erhalten hatte (60.). Bliesheims 1:0 hatte Timo Schneppenheim erzielt (35.).

SG Oleftal - SG Erfthöhen 98 5:0 (2:0). Ein leicht herausgespielter Sieg für Oleftal. Erfthöhen blieb im Spiel nach vorn ohne jegliche Durchschlagskraft. Patrick Neufend, Tobias Hermanns (2, darunter ein Foulelfmeter) und Benny Küpper (2) teilten sich die Torausbeute.

RW Billig - TuS 97 Mechernich 0:2 (0:2). Die Partie war schon noch 20 Minuten vorentschieden. Mechernichs Neuzugang Marc Golbach war zweimal zur Stelle und hatte für die beruhigende 2:0-Führung des TuS gesorgt, die auch bis zum Abpfiff Bestand hatte. „Für uns blieb dagegen das gegnerische Tor wie vernagelt“, ärgerte sich Billigs Trainer Thomas Aufdermauer über die vergebenen Torchancen seines Teams.

SV SW Nierfeld II - VfB Bles sem 1:3 (1:1). Das erste Tor der neuen Saison in der Kreisliga A schoss wegen des früheren Anpfiffs der Partie der Blessemer Björn Haas in der 7. Minute nach Vorlage von Daniel Tütt. Auch für den Nierfelder Ausgleich zeigten sich die Gäste verantwortlich, weil Martin Bendermacher ins eigene Netz traf (23.). In einem nach Nierfelds Trainer Christof Hilgers' Meinung „offenen Spiel, in dem wir uns trotz der Niederlage gut verkauften“, steuerten Daniel Schlengermann (49.) und Daniel Tütt (60.) die Siegtore für den VfB bei.

SG Nordeifel - TuS Dom-Esch 5:1 (3:0). Über eine tolle Leistung seiner Mannschaft freute sich Nordeifels Trainer Ramovic. Thorsten Müller, Dominik Groß (2) und Jens Latz per Foulelfmeter, wozu die Dom-Escher noch ein Eigentor beisteuerten, schossen die SG-Tore. Auf TuS-Seite war nur Shariar Adimi erfolgreich. Volk (Dom-Esch) und Müller (Nordeifel) verschossen beim Spielstand von 3:0 jeweils einen Elfmeter.

VfR Flamersheim - Kaller SC II 2:3 (0:0). Als Flamersheim nach Toren von David Effer und Philipp Dordel bis zur 75. Minute 2:0 führte, schien es auf einen Sieg der Gastgeber hinauszulaufen. Aber mit zwei von Tim Teuber verwandelten Foulelfmetern und einem Treffer von Thomas Marx wendete die Kaller Reserve in den letzten zehn Minuten noch das Blatt.



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