Spielbericht RWB -VFL Kommern II 2:1

Die erste Chance im Spiel gehörte Roland, der eine Flanke von Marco leider nicht verwerten konnte. Ob es an dem „Feuerwehreinsatz“ letzte Nacht hing weiß man nicht. Nur wenige Minuten später schauen wir ein wenig dumm, weil Björn Kluwe den einzigen Fehler von Jens nutzte um den Ball schön über Tom zu heben, 0:1 8. Minute.

Wir reagierten zu meiner Überraschung direkt mit Druck auf den Gegner. Doch nach gut 15 Minuten musste mit Tobi ein Stürmer raus, da er umgeknickt war. Marc Ludes kam ins Spiel, Toschi konnte nach vorne ins offensive Mittelfeld rücken. Marco kam zweimal aussen durch, blieb einmal am Torwart hängen, das zweite Mal musste der Pfosten für Kommern retten. Im Gegenzug wurde es richtig eng, ein Freistoss von Kommern durch Reisi schlug an der Latte ein. Doch das können wir auch, Sorgi setzt einen Freistoß an den Pfosten, Rolands Nachstocherball rollt um cm am Tor vorbei. erneut im Gegenzug parierte Tom einen strammen Schuss aus spitzem Winkel. Dies war der Auftakt zu einer Viertel Stunde, die nur noch uns gehörte. Niklas scheiterte noch mal frei vor dem Tor am Keeper, bevor Toschi in der 44. Minute über aussen ngespielt aus spitzem Winkel endlich das 1:1 markierte.

Die erste Halbzeit war also extrem munter, wir hätten hier bereits 4:2 führen müssen, vergaben jedoch diese Möglichkeiten, was in der zweiten Hälfte erneut alles von uns abverlangte, da wir zu Hause gewinnen wollten.

Direkt nach der Halbzeit kam aber Kommern besser ins Spiel, ohne jedoch eine richtige Chance zu haben, erst nach 55 Minuten nahmen wir erneut das Heft in die Hand, eine weitere Chance durch Marco wurde vergeben, der heute sehr unglücklich spielte, viel lamentierte statt zu kämpfen.

Richtig Sonne hatten wir, als ein Distanzschuss nach einem Konter von Tom an die Latte gelnkt wurde, anschließend von dem aus dem passiven Abseits kommenden Björn Kluwe eingeköpft wurde. Der Schiri erkannte den Treffer nicht an, der uns richtig weh getan hätte.

Niklas war nun am Ende seiner Kräfte und Jan kam für den stark aufspielenden Niklas in die Partie. Sorgie rückte weiter vor und machte immer wieder Druck. Die letzten 20 Minuten ging Kommern die Puste aus und sie verteidigten mit Mann und Maus den Punkt. Der längst fällige Führungstreffer wollte einfach nicht fallen. Zwei Pfostenschüsse und eine Abwehraktion auf der Linie binnen von 15 Sekunden, wir brachten das Ding nicht über die Linie.

Sorgis Gegenspieler verlor irgendwann die Nerven und sah gelb/rot. In Überzahl gab es nun ein Powerplay, das allerdings nichts zählbares einbrachte. Als alle dem scheinbar unvermeidlichen 1:1 entgegensahen, kam erneut eine Flanke in den 16er, Marco inzwischen ganz abgetaucht, versuchte mit dem Kopf völlig freistehend in die lange Ecke zu köpfen, verzog aber, doch Toschi erlief sich den Querschläger und schob zum 2:1 ein.

Aufgrund der höheren Chancenanzahl und des Plus an Spielanteilen glücklich aber auch verdient.


Fazit:

In der zweiten Halbzeit konnten wir erst zum Schluss den Druck aufbauen, der zum erzwingen eines Sieges erforderlich ist. Die 20 Minuten in denen wir uns mehr mit dem Gegner beschäftigten, als mit dem erzielen eines Treffers hätten uns um ein Haar zwei Punkte gekostet. Hier kommen die Umstellungen aufgrund der extremen Personalnot zum tragen, doch genau das müssen wir noch intensiver angehen. Denn jede Mannschaft die wir stellen, egal wer und wie viele ausfallen ist eine sehr gute Mannschaft.

Das Spiel gegen Kommern zeigte allen einmal wie wichtig es ist das wir ein solch großen Kader mit guten Spielern haben. Trotz der vielen Ausfälle, konnten wir eine Mannschaft stellen, die sowohl spielerisch als auch kämpferisch vollkommen überzeugte. Das es durch die vielen Positionswechsel schon mal etwas hakt ist kein Wunder. Insgesamt arbeiten wir uns von Spiel zu Spiel, wobei wir nach der unnötigen Niederlage in Houverath nun 3 Siege einfahren konnten. Insgesamt hat sich also gezeigt dass jeder im Kader ohne Probleme einsetzbar ist. Ein Grund für mich streng weiter nach Trainingsbeteiligung die 14 auszuwählen, die mit zum Spiel fahren.



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