Pesch-Harzheim - Rot Weiß Billig 1:1 (1:0)

Heute war die Mannschaft nicht wieder zu erkennen entgegen dem Spiel gegen Nordeifel. Es begann direkt mit einem haarstäubenden Fehler nach einer Minute, der zum ersten Eckball führte. Die Mannschaft bewegte sich nicht, im Mittelfeld war keine Bewegung, wir machten nichts um diesen Zustand aufzuheben. Nach 10 Minuten hofften alle, dass es besser würde, es kam aber nichts.
Einer der wenigen Vorstöße von uns wurde abgefangen und auf links stand Dirk Schmitz  mutterseelen alleine. Der machte sich in Richtung Tor auf, es folgte kaum einer aus der Abwehr, niemand griff ihn an und so hatte er 10 Sekunden Zeit sich im 16er den Ball zurecht zu legen und zum 1:0 einzuschießen. Benny und Horst wurden in der Abwehr schwer vermisst, denn hinten brannte es lichterloh. Die Stürmer von Pesch hatten freie Fahrt zu jeder Zeit. Das sie so oft frei gespielt wurden, lag daran, dass so ziemlich jeder Angriff von uns im Keim erstickt wurde, da wir uns wenn überhaupt viel zu spät vom Ball trennten. Aber das war auch nicht einfach, weil niemand den Ball haben wollte. Jedes Anspiel in die Spitze war ein Ballverlust, kein ablegen, kein Doppelpass, kein brauchbarer Steilpass - eigentlich überhaupt kein Pass.
Tobi war der einzige, der sich wirklich mühte, hinten aushalf, weil es dem Mittelfeld nicht gelang irgendjemanden zuzustellen.

Erst nach 35 Minuten wurde es besser und wir übernahmen das Spiel. Es war jedoch immer noch keine Bewegung hinten raus, im Mittelfeld kam es jedoch durch den besser werdenden Ari ab und an schon mal zu einem gewonnen Defensivzweikampf. Als endlich mal schnell gespielt wurde, kam Toschi durch, haute den Ball jedoch an die Latte. Mehr kam nicht und wir konnten von Glück sagen, dass wir nicht höher zurück lagen.

In Hälfte zwei stellten wir um, ein Mann mehr im Mittelfeld, Casy raus, Benny rein. Nun wurde es zwar im Mittelfeld besser, aber es passierte immer noch nicht viel. Nach 60 Minuten lösten wir den Libero auf um mehr Druck nach vorne zu entwickeln.  Aus der ersten brauchbaren Situation, Tobi wurde geschickt, schloss gut ab, der Keeper hält, Nachschuss geblockt, der Abwehrspieler schießt anschließend seinen eigenen Mann an, vor die Füsse von Tobi - diesmal  haut er ihn rein.

Bezeichnend für den heutigen Tag war eine Situation mit 6 gegen 2, die Stefan zwar hergestellt hatte, sich aber dann mit dem Ball festlief, statt den einfachen Querpass und vermutlich das Tor zu wählen.  Toschi haut noch einen an die Latte, unfassbar.

Auf der anderen Seite war von Dominanz nichts zu sehen, die Abwehr hatte einen Horrortag erwischt.  Zweimal laufen die Gegner alleine aufs Tor zu, immer wieder ganz üble Fehlpässe, geschlafen oder Bälle unterlaufen. Einfach nicht wach. Letztlich muss man mit dem Unentschieden glücklich sein, denn es hätte auch eine Niederlage sein können.





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