Spielbericht Erfthöhen – RWB 0:3

Am Sonntag traf der RWB ohne Achim Brück und den gesperrten Carsten Clev auf die 2. Mannschaft von Erfthöhen. Der Gegner hatte lediglich 2 aktive Spieler, die zu keinem Zeitpunkt in der Lage waren etwas auszurichten. Dem entsprechend lief das Spiel in eine Richtung.

Wie bereits üblich wurde im Mittelfeld und in der Abwehr so ziemlich jeder Zweikampf gewonnen. Die daraus erreichte Überlegenheit wurde zu Beginn im Spiel nach vorne durch die ebenfalls schon kontinuierliche Paßschwäche im Spiel in die Spitze wieder vertan. So brauchte es gut 20 Minuten gegen einen hoffnungslos unterlegenen Gegner bis das 1:0 fiel. Herbert nahm einen Fehler des gegnerischen Liberos auf und schoß dankend ein. Herausgespielt war dieses Tor nicht. Die herausgespielten Chancen wurden serienweise höchst fhrlässig vergeben. Kurz vor der Halbzeit machte Horst Silaff mit einem schönen Freistoßtor das 2:0.

Ergebnis zur Halbzeit: 7 x alleine vor dem Tor in Schußposition, Tore nur durch gegnerische Fehler und Standarts. Im Bereich des 16ers zu wenig Bewegung, die Abwehr und das Mittelfeld rückte nicht nach und alles in allem viel zu viele Abspielfehler.

Also sollte das Spiel in der 2. Halbzeit deutlich besser werden, dazu kam es jedoch nicht. Es wurden jetzt in einer katastrophalen Weise Torchancen vernichtet. In der 55. Minute entstand mal wieder ein Spielzug der durch Torsten zum 3:0 abgeschlossen wurde.

Was jetzt kam, kann ich nur als hochgradig dumm bezeichnen. Bis zum 16er drückend überlegen, dann jedoch alles vermissen lassen, was eine gute Mannschaft auszeichnet. Kein überlegtes Spiel, keine Passgenauigkeit, Kopf runter und so eigensinnig wie möglich in Richtung Tor. Dann dazu derart egoistisch, das man mit einem Knüppel dazwischen schlagen möchte. So blieb es beim 3:0.





Fazit:

Es zeigte sich, dass es den meisten immer noch darum geht als einzelne zu glänzen, statt durch schnelles Abspiel für die Mannschaft etwas zu tun. Dieser Egoismus ist derart ausgeprägt, das selbst aus unmöglichen Situationen auf das Tor geschossen wurde.

Wir werden scheitern gegen bessere Gegner, wenn wir nicht verstehen dass es nicht darum geht selbst ein Tor zu schießen. Wenn wir nicht konzentrierter, genauer, disziplinierter und mannschaftsdienlicher spielen.

In der Abwehr wurde zweite Halbzeit einige Fehler gemacht, die durch unkontrolliertes nach vorne rennen und übertriebenen Spielsinn provoziert wurden (und das bei recht harmlosen Angriffen).

Was aber das Mittelfeld und der Sturm produzierten – das war ein Tiefschlag für die mitgereisten Zuschauer. So was will keiner sehen !

Aufstellung:

Markus Clev (3)

Jan Kitzing (3)

Alex Koser (4), Marc Ludes (4)

Stefan Wenzel (3), Horst Silaff (2), ab. 55. Andre Clev (3), Jörg Euenheim (3), ab der 45. Carsten Wischnewski(4) MB (4), ab. 45. Lukas Kaptur(3), Torsten Wenzel (4)

Herbert Ludes (3)



Einzelkritik:

Markus Clev

nix zu tun gehabt, sicher bei den wenigen Aktionen des Gegners.



Jan Kitzing

Hatte nicht zu viel zu tun, machte aber alles richtig.

Alex Koser

Gut als Manndecker, im Mittelfeld immer angeboten, überhasteter Abschluss, später offensiv viel zu eigensinnig

Marc Ludes

Oft unkonzentriert, mehrere Bälle unterlaufen, ließ seine sonstige Coolness vermissen- das kann er besser

Stefan Wenzel

Machte ein passables Spiel, z.T. immer noch den Ball zu lange gehalten. Kommt aber so langsam in Form

Carsten Wischnewski

Offensiv zu unbeweglich, als defensiver Mittelfeldspieler nicht gefordert

Jörg Euenheim

Seine Position gehalten, keinen Fehler gemacht. Gute Partie- Wäre besser drin geblieben, müsste dafür aber beim Training nicht ganz so locker auftreten

Torsten Wenzel

Immer anspielbar im Mittelfeld, viel gelaufen. Machte diesen Eindruck jedoch durch die Kopflosigkeit vor dem Tor wieder zunichte!.

MB

Zu viele Abspielfehler, sonst noch nicht richtig die Position verstanden. Fehlte 2. Halbzeit!

Herbert Ludes

Lief viel, spielte gut, wurde aber in der zweiten Hälfte gnadenlos geschnitten.

Andre Clev

Kam rein und spielte erneut frisch munter mit.

Lukas Kaptur

Kam 2. Halbzeit rein und wurde kaum gefordert. Machte auch nix falsch. Wenn er weiter so trainiert eine Alternative als Manndecker

Horst Silaff

Gute Partie, schönes Tor-wurde nach seiner Auswechslung vermisst!.

NACHTRAG: (ich hatte den Mätti vergessen, dabei ist der gar nicht so klein!)

Mathias Tuppi

Mätti spielte nach seiner Nasengeschichte zum ersten mal wieder mit. Er zeigte dass er über sehr viel Talent verfügt. Im Spiel nach vorne manchmal etwas übermütig (läuft zu jedem Ball auch wenn da schon einer von uns steht) Aber er macht Druck und kämpft ohne Unterlass. Der einzige Wehrmutstropfen war die unüberlegte (s.o.) Art nach vorn zu gehen, obwohl hinter ihm noch gegner völlig ungedeckt an der Mittellinie stehen und natürlich die wie bei allen katastrophale Chancenausnutzung vor dem Tor. Alles in allem war es aber ein gutes Spiel vom Youngster.



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Thomas Aufdermauer @17.10.2005 9:16:39 ?>

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