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Taktische Ausrichtung

Grundsätzliche Spielweise

Wir werden im Training verstärkt auf schnelles Passspiel achten, hohe Laufbereitschaft erarbeiten und Einzelaktionen minimieren. Jeder Einzelspieler ist nur so stark wie die eigene Mannschaft es zulässt.

Erfolgreich ist immer, Brasilien ausgenommen, schneller einfacher Fußball. Keine Pässe mit dem Außenrist, wenn ich es nicht perfekt beherrsche, keine Hackentricks, alles in allem kein (ver-)tingeln.

Ziel ist ein sehr schnelles koordiniertes Angriffspiel über zwei schnelle Spitzen unterstützt von zwei schnellen Außenspielern. Gutes Passspiel ist der Schlüssel zum Erfolg. Dazu gehört auch die bereits erwähnte Bereitschaft sich selbst in eine anspielbare Position zu bringen.

Grundsätzlich ist jeder in der Pflicht über die gesamte Spieldauer direkt und einfach anspielbar zu sein. Jeder ist für seine Position verantwortlich, sowohl offensiv als auch defensiv. Jeder Spieler sollte die Aufgaben der anderen kennen und ggf. auch (wenigstens 2 Positionen) spielen können.

Um viel Spucke zu sparen habe ich meine Vorstellung des Spiels versucht hier aufzuschreiben. Wir werden in den Trainingseinheiten intensiv auf die einzelnen Positionen und Spielsituationen eingehen. Um jedoch das Grundprinzip zu verstehen, man hat alles schon mal gehört, ist es hilfreich ein paar Sachen zu wissen.

Spielpositionen im 3-5-2 System

Kurze Beschreibung der Positionen und dessen was dort gespielt werden soll.

Grundaufstellung

11 linker Stürmer

10 Zentral Offensiv

9 rechter Stürmer

8 rechter Mittelfeldspieler

7 linker Mittelfeldspieler

6 Defensiver Mittelfeldspieler

5 Libero

4 Defensiver Mittelfeldspieler

3 Linker Manndecker

2 rechter Manndecker

1 Torwart


Die Spieler erhalten die Nummer entsprechend ihrer Position.



Aufgabenbereich der Spieler


1 Torwart


Anforderung :

Aktiv mitspielen, anspielbar sein, in der Lage sowohl einen Befreiungsschlag, als auch einen Pass zum freien Mitspieler zu spielen.


Aktionsradius:

Stellung max. 5 Meter vor dem Tor, Aktionsradius ist der 16er + 5 m nach vorn.


Trainingseinheiten : (neben Torwarttraining)

Sprint, Ballannahme (Fuß, Brust), Passspiel, Aktivität



5 Libero


Anforderung : Aktiver Beobachter des Spiels. Sicher in Ballannahme, Kopfball, Zweikampfstärke, Organisationstalent, Lautstarke Zuordnung bis ins Mittelfeld



Aktionsradius:

Absicherung der Manndecker, also ca. 5-10 m hinter der Manndeckerreihe.

Bleibt zentral, rückt nur raus, wenn kein Mittelfeldspieler oder Manndecker verschieben kann.


Verschiebt der Manndecker nach Außen (Durchbruch des Gegners) übernimmt der Libero die Manndeckerposition. Kommando sollte durch Libero erfolgen, falls der Manndecker sich nicht verschiebt. Nachrückender Mittelfeldspieler sollte dann die Liberoposition übernehmen.


Bei Ballbesitz in eine Linie mit den Manndeckern, falls Platz, Ball ins Mittelfeld treiben und die Spieleröffnung durch Pässe auf die Außen, bzw. in die Spitze einleiten. Achtet auf geordnetes Raus laufen bei Ballgewinn.




Trainingseinheiten :

Sprint, Ballannahme (Fuß, Brust), Passspiel, Befreiungsschlag, Kommandos, Leiter des Zustellen, Leiter des Aufbauspiels, Positionszuweisung, Zweikampf, Laufduelle, Abdrängen des Ball führenden



2/3 Manndecker


Anforderung : Aktiver Beobachter des Spiels. Sicher in Ballannahme, Kopfball, Zweikampfstärke, Antrittsschnell, robust


Bei Ballverlust der eigenen Mannschaft eng an den Gegenspieler rücken. Stellung immer zwischen Tor und Gegenspieler. Gegner in den ersten Minuten durch aggressives „Am Mann sein“ auf Härte prüfen. Bei kurzem Anspiel möglichst als erster am Ball sein. Andernfalls durch schieben und kleine Schubser im Moment der Ballannahme stören.

Bei hohen Bällen aggressives angehen des Gegners, ein kleiner Schubser ohne Hände (Schulter oder Bauch) bringt den Gegner kurz aus dem Gleichgewicht. Vorteil dann durch antrittsschnelle Aktion nutzen.

Bei langen Bällen ins Zentrum Vorteil der Stellung nutzen und Laufweg kreuzen, Arme breit machen um so den Stürmer zum Umweg zwingen und dem Libero Zeit zum eingreifen geben.


Bei Ballverlust im Zweikampf wird der Libero als Absicherung eingreifen. Nicht stehen bleiben oder in aussichtsloser Position grätschen, sondern sofort die Position des herausrückenden Liberos (Zentrale) einnehmen (defensives Hinterlaufen) um Querpässe zu vermeiden. Der Wechsel der Positionen muss im Sprint erfolgen, wobei nach potentiellen Anspielpartnern des Stürmers Ausschau gehalten wird. Stellung so wählen, das ein Querpass unterbunden werden kann.

Bei Gewinn des Zweikampfes sofort vom Ball trennen (Außen oder defensiver Mittelfeldspieler) und sich dann mit 5 Metern vor dem Stürmer für Rückspiel anbieten. Falls der Ball zurückkommt, entweder ein paar Meter in den freien Raum treiben oder einen Seitenwechsel vornehmen.


Bei Ballgewinn konzentriertes Raus rücken auf Kommando des Liberos. Erneut sich anspielbar geben, jedoch nicht mehr als 5 Meter vom Stürmer entfernen.


Bei Funktion als Anspielpartner den Ball sofort (ggf. 2 Kontakte) weiterspielen. Das setzt voraus, dass bereits vor Annahme ein Anspielpartner ausgeschaut und angesprochen wurde.


Falls sich die Gelegenheit zum Treiben des Balles in den freien Raum ergibt, ist vorher zu prüfen ob ein Mittelfeldspieler in der Nähe ist, der die eigene Position besetzen kann, andernfalls ist ein Abspiel vorzuziehen.


Bei Überlaufen des Aussenspielers, ist ein Verschieben zu dessen Seite erforderlich. Dieses Verschieben findet unverzüglich statt, ohne auf den eignen Mann zu achten. Diese Aufgabe übernimmt der Libero, der damit auch verantwortlich ist.




4/6 Defensives Mittelfeld


Anforderung : Aktiver Beobachter des Spiels. Sicher in Ballannahme, Kopfball, Zweikampfstärke, Organisationstalent, Lautstarke Zuordnung bis in den Sturm



Absicherung vor den Manndecker, also ca. 5-10 m vor der Manndeckerreihe.

Nimmt bei Ballverlust und Positionseinnahme Kommandos vom Libero ohne Verzögerung an. Nach Positionseinnahme übernimmt der Spieler die weitere Positionsorientierung der vor Ihm spielenden Spieler.


Die beiden teilen sich den Raum zwischen den Außenlinien (bis 15m von dieser entfernt) auf. Bei gegnerischem Ballbesitz auf einer Seite rückt der am nächsten stehende Defensivspieler in Richtung Ball und unterstützt den Außenspieler bei der Defensivarbeit. Der zweite rückt in die Mitte.



Bei Ballbesitz übernehmen beide die Spieleröffnung, d.h. Anbieten eines Anspiels, wechseln der Seiten, ggf. Treiben des Balles in die gegnerische Hälfte. Im Fall des Antretens eines der beiden, übernimmt der zweite die Absicherung ca. 10-15m hinter dem antretenden Spieler.


Bei Ballbesitz auf der Außenpositon verschiebt der am nächsten stehende Spieler hinter den Außen (10-20m) als Absicherung und Anspielstation.

Der zweite verschiebt in die Mitte.


Bei Ballbesitz zentral stellen sich beide links und rechts in einem gleichschenkligen Dreieck auf mit einer Kantenlänge von 20 m.


Vermeidung von zu schnellem Aufrücken, da sonst ein Loch zwischen Manndecker und Defensivem Mittelfeld entsteht.


Treibt der Manndecker oder Libero den Ball übernimmt der Defensivspieler dessen Position und behält sie bis zur Einnahme des entsprechenden Spielers bei.


Bei Ballverlust erfolgt die Einnahme der Position entsprechend der Grundaufstellung, es sei denn der Libero gibt ein Kommando zur Übernahme eines Spielers.

Wird der Libero gezwungen seine Position zu verlassen, übernimmt der am nächsten stehende Defensivspieler diese Position in der Zentrale. Kommando kommt vom Libero, oder durch eigenen Ausruf.


Der zweite (weiter entfernt stehende ) Spieler übernimmt die Zentrale vor der Abwehr und sucht den nächsten zum Anspiel bereiten Gegner auf.




6/8 Außenspieler


Anforderung

Schnell, sicheres Passspiel, Flanken, Laufduelle (offensiv + defensiv), hohe Laufbereitschaft


Der Außenspieler übernimmt die komplette Außenlinie, wobei er als Grundstellung jeweils vor der Defensivreihe, bzw. hinter dem zentralen Mittelfeldspieler (10) wählt, je nach Ballbesitz. Defensiv ist ein Einrücken von 15m in das Feld erforderlich, offensiv ist eine Orientierung an der Linie (bis zu 10 m Abstand maximal erforderlich), da diese Position von den Mitspielern erwartet wird.


Bei Ballverlust fällt der Spieler in die Höhe vor dem defensiven Mittelfeld und deckt den Außen des Gegners eng zu. Bei langen Pässen auf die Außenposition des Gegners geht der Spieler immer in das Laufduell, keinen Sicherheitsabstand zum Gegner wählen, da dieser sonst im Aufbauspiel z viel Platz bekommt.


In der Defensivbewegung verschiebt der Außen in die Position des zweiten Defensivspielers, wenn auf der Gegenseite der Ball ist und die Defensivreihe auf diese Seite verschiebt. Der Außenspieler des Gegners wird auf der Außenposition belassen, da ein Seitenwechsel genug Zeit zum erneuten verschieben bietet. Der Abstand darf bis zu 20 m betragen, falls mehr erforderlich wird, wird ein Stürmer zur Abdeckung der Seite aufgefordert.


Bei Ballgewinn der eigenen Mannschaft ist die oben beschriebene Position einzunehmen und sich auf ein Anspiel einzurichten. Falls der Ball kommt, ist ein Ablegen auf die Nachrückenden erste Wahl. Zweite Wahl ist Anspiel in die Zentrale Mittelfeldposition, im Falle ausreichenden Platzes ist ein Treiben des Balles entlang der Linie die dritte Option.

Indiskutabel ist das suchen von Zweikämpfen oder Laufduellen, solange nicht der Körper in die Richtung des gegnerischen Tors zeigt. Im Falle eines Anspiels unter Bedrängnis ist der Ball sofort abzulegen, falls keiner nachrückt, wird versucht mit dem Ball in Richtung Zentrum (90° von der Außenlinie weg ) zu gehen, um Überblick für einen Seitenwechsel zu bekommen.

Nur wenn diese Möglichkeiten nicht gegeben sind wird versucht sich am Gegenspieler vorbei durchzusetzen.


Bei Ballbesitz in der Zentralen ist eine Position auf der Außenbahn zu wählen, die einen Steilpaß zulässt. Ist der Körper des Ball führenden in Richtung des Aussenspielers zieht dieser an und fordert den Ball. Natürlich nur wenn die Linie frei ist.


Ist der Spieler entlang der Linie unterwegs ist ein Stürmer kurz diagonal vor ihm zu erwarten, einer in Höhe des langen Pfostens und der zentrale Mittelfeldspieler parallel in Höhe des kurzen Pfostens. Hinter ihm sollten die Defensiven Mittelfeldspieler laufen.

Ist der kurz gehende Stürmer frei, wird dieser angespielt. Ist der lang stehende sehr frei (ca. 5m) kann eine Flanke auf den zweiten Pfosten versucht werden. Sind diese Optionen nicht gegeben, ist ein Quer- oder ein Rückpass auf die zentrale oder defensive Mittelfeldreihe angebracht. Nach dem erfolgreichen Abspiel wird ab 20 m vor der Grundlinie der Weg in Richtung erster Pfosten gewählt, um ggf. diagonal wieder angespielt werden zu können.



10 Zentraler Mittelfeldspieler


Anforderung : Aktiver Beobachter des Spiels. Sicher in Ballannahme, Kopfball, Offensivzweikampfstärke (Dribbling), Übersicht, sicheres schnelles Passspiel, Schußkraft und Genauigkeit. Organisator des Pressings.


Der zentrale Mittelfeldspieler ist die Anspielstation hinter den Spitzen. Hier ist er für die schnelle Verteilung der Bälle auf die Außen oder die Stürmer verantwortlich. Das Anspiel in die Spitze erfolgt flach, hart und direkt.

Im Falle des Ballgewinns der Defensive ist er die zentrale Anspielstation, die den Ball sichert und entweder die Ablage auf die nachrückenden sucht, oder die Außen anspielt.

Diese Position geht von 20 m hinter der Mittellinie bei gegnerischem Ballbesitz bis zum 11er vor dem gegnerischen Tor. Sofern kein Positionstausch mit dem Außen erfolgt bleibt er im Raum des 16ers.

Er hat die Stürmer (Positionstausch ausgenommen) immer 10-15 m hinter den Stürmern. Aufrücken auf eine Linie ist zu vermeiden, da sonst der Raum für die Stürmer zu eng wird und diese keine Ablagestation mehr haben.

Dribblings werden wie immer nur gewagt wenn der Rückraum hinter dem Gegner offen ist und sich dadurch eine Schußchance ergibt.

Ansonsten ist die direkte Ablage oder der direkte Pass vorzuziehen. Positionstausch erfolgt immer dann wenn ein Stürmer weiter zurückfällt, ein Außen nach innen drängt oder ein defensiver Mittelfeldspieler den Ball an ihm vorbei treibt und so seine Position besetzt.


Bei gegnerischem Ballbesitz wird eine Position in der zum eigenen Tor hin gelegenen Hälfte des Mittelkreises gesucht. Die links und rechts von Ihm stehenden Stürmer werden von Ihm zum Pressing aufgefordert, wenn er sie Chance auf Balleroberung sieht. Hierbei übernimmt er sofort die zentrale Anspielstation des Ball führenden Spielers. Das Kommando muss laut erfolgen, damit die hinter ihm stehenden Spieler ebenfalls umschalten können.


Außer der Organisation des Pressings hat er die Mitte zu schließen, um Vorstöße von Abwehrspielern in die Mitte zu unterbinden. Wichtig ist jedoch nicht weiter als 15 m in die eigen Hälfte zu fallen, weil sonst den Abwehrspielern des Gegners zu viel Raum geboten wird zum Spielaufbau.



9 / 11 Stürmer


Anforderung: Schnell, Antrittsstark, Schußgenauigkeit, positiver Eigensinn, hohe Laufbereitschaft, Torgefährlich (kalt und überlegt), hohe Zweikampfbereitschaft im 16er.


Die Stürmer sind sowohl in der Lage ein Sprintduell zu gewinnen, wie auch spielerisch in der Lage eine 1:1 Situation zu gewinnen. Sie bewegen sich, jeder auf seiner Seite zwischen Mitte Tor und Außenlinie. Sind bereit auch die Position auf der Außenbahn zu übernehmen.


Bei Ballbesitz der eigenen Mannschaft sind beide Stürmer in Bewegung, es findet ein kontinuierliches Verschieben der Positionen statt. Ist der Ball im Mittelfeld auf der Außenbahn, bietet der am nächsten stehende Stürmer sich kurz in Höhe der 16er Linie an, mit Option auf Außen oder in die Mitte zu gehen. Der zweite besetzt die Mitte, wobei er ca. 10 m vor der Mitte Tors auf ein Anspiel oder einen Abpraller wartet.


Die Stürmer bewegen sich immer in einem gleichschenkligen Dreieck vor dem zentralen Mittelfeldspieler, Kantenlänge ca. 10-20m je nach Situation. Die Anspiele in die Spitze sollten flach erfolgen, der Stürmer falls direkt angespielt legt den Ball auf nachrückende Spieler ab, oder quer zum Kollegen, falls dieser absolut frei steht. Einer Ablage auf die Außenposition folgt die sofortige Besetzung der Mitte (kurz).


Bei freier Schußbahn, freie Sicht zum Tor mit nicht mehr als 2 Spielern dazwischen und weniger als 20 m Abstand, wird geschossen, andernfalls das direkte Abspiel gesucht.


Im Falle einer Balleroberung in der eigenen Hälfte und Ballbesitz zentral gehen beide Stürmer in die Ausgangsposition und bieten sich zum Anspiel an. Hierbei wird eine Linie 16er Mittellinie gewählt. Je näher dem Tor gerückt wird, je mehr nähern sich die Stürmer sich den Pfosten. Wird der Ball auf die Außenbahn gespielt erfolgt eine Verschiebung wie oben beschrieben.



Beispiele für Raumaufteilung


Aus der Grundposition für die Defensive starten die Stürmer in die Ausgangsposition. Die Außenspieler gehen zur Außenlinie um in der Mitte Platz zu schaffen. 6 und 4 bilden mit den Außen und Stürmern Rauten.



Durch die Bewegung werden je drei oder mehr Anspielstationen für den jeweils Ball führenden frei



Ballführend und treibend soll immer ein Spieler mit Körperhaltung (Gesicht) zum Spiel sein. Das heißt wenn ich angespielt werde mit dem Rücken zum Tor sichere ich den Ball durch ausbreiten der Arme und laufe mit dem Ball diagonal in das Feld zurück um auf einen nachrückenden Spieler zu spielen. Anschließend drehe ich mich sofort und bewege mich in eine anspielbare Position, die keinen Kunstschuß erfordert, sondern mit einem flachen und geraden Pass anspielbar ist.


Durch schnelles Ablegen und auseinander ziehen des Spiels sowie die Schaffung einer Anspielstation erreiche ich für den dann Ball führenden mehrere Optionen und beim Gegner Zwang zur Bewegung.



Ziel der Offensivbewegung (hier Ball beim Libero).

Bei Ballverlust zieht sich die komplette Mannschaft in folgende Positionen zurück.


Ziel ist es keine Anspielstation für den gegnerischen Aufbau zu liefern. Wird entsprechend schnell zu gestellt, ermöglicht dies sehr schnell die Eroberung des Balles und es geht wieder wie oben gezeigt nach vorne.


Ein weiterer Vorteil ist die Erzwingung des Aufrückens des Gegners, der dies nach anfänglicher Zurückhaltung sicher tun wird. Durch das Aufrücken in unsere Reihen (jeder möchte ja ein Tor schießen), entsteht Platz für die schnellen Angriffe.

Bevorzugt sind die Angriffe über die Außen nach vorne zu tragen. Dabei rückt der Verteidiger hinter den Ball führenden Spieler an der Außenbahn, der defensive Mittelfeldspieler bietet sich nach hinten versetzt an, der zentrale (10) nach vorne versetzt und der Stürmer vorne kurz an.




Ähnliches Verschieben findet statt wenn der Gegner auf der Seite in Ballbesitz ist.


a) Grundaufstellung nach Ballverlust



Verschieben nach Außen :




7 greift an, 6 sichert den Weg nach innen, 11 deckt den Raum zum Querpass. Erfolgt die Verschiebung schnell bleibt nur der Rückpass. Ziel ist es um den Ball herum Überzahl zu erzeugen. Geopfert wird der Gegenspieler von 8, der eine Station weiter in die Mitte rückt. Ein langer Ball lässt genug Zeit zum erneuten verschieben.



Alle rücken eine Position nach der Seite zu der der Ball gespielt wird. Es ergibt sich eine Seiten versetzte Situation wie vorher beschrieben.


Hoffentlich war es nicht langweilig. Schaut euch die Spiele im Fernsehen mal unter diesen Gesichtspunkten an.



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